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	<title>Kommentare zu: Angestaubt</title>
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	<description>Ermittlungen zum Verfall eines Genres &#124; Gegründet 2005 &#124; 6. Jahrgang</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Feb 2010 15:56:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: ralf</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-3151</link>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 19:10:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt; Die Feststellung, es würden mehr Krimis gelesen, als literarische Werke, ist beknackt.&lt;/i&gt;
Und Fakt.
Beknackt wäre eher die Feststellung, dass Leute noch mal auf sich aufmerksam machen wollen, für die sich kein Schwein mehr interessiert, wohl auch deshalb, weil sie ihre großkotzig formulierten  ästhetischen Vorstellungen niemals verwirklichen konnten. Das ist halt eine Frage des Könnens, Herr Ch., manch ein Unterhaltungsschreiber hat Kleines im Kopf und vermag es ganz groß umzusetzen.
BTW: Kommas setzen können Se auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i> Die Feststellung, es würden mehr Krimis gelesen, als literarische Werke, ist beknackt.</i><br />
Und Fakt.<br />
Beknackt wäre eher die Feststellung, dass Leute noch mal auf sich aufmerksam machen wollen, für die sich kein Schwein mehr interessiert, wohl auch deshalb, weil sie ihre großkotzig formulierten  ästhetischen Vorstellungen niemals verwirklichen konnten. Das ist halt eine Frage des Könnens, Herr Ch., manch ein Unterhaltungsschreiber hat Kleines im Kopf und vermag es ganz groß umzusetzen.<br />
BTW: Kommas setzen können Se auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dpr</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-3150</link>
		<dc:creator>dpr</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 17:55:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, lieber Chotjewitz,

Typen wie Sie waren es, die mir irgendwann im Laufe der Zeit den Spaß an angeblich &quot;anspruchsvoller Literatur&quot; genommen haben. Tun Sie mir den Gefallen und nehmen nie mehr den Namen Arno Schmidt in den Mund? Oder hämmern ihn in die Tastatur? Das wäre dann eine eklige Vorstellung weniger.

bye
dpr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, lieber Chotjewitz,</p>
<p>Typen wie Sie waren es, die mir irgendwann im Laufe der Zeit den Spaß an angeblich &#8220;anspruchsvoller Literatur&#8221; genommen haben. Tun Sie mir den Gefallen und nehmen nie mehr den Namen Arno Schmidt in den Mund? Oder hämmern ihn in die Tastatur? Das wäre dann eine eklige Vorstellung weniger.</p>
<p>bye<br />
dpr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ludger</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-3149</link>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 17:25:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-3149</guid>
		<description>Niemand zwingt sie, lieber Herr Chotjewitz, Kriminalromane zu lesen und auch nicht die öden Kommentare hier. Was mich denn doch interessieren würde, warum Sie zum Beispiel Giuseppe Fava oder Leonardo Sciascia übersetzt haben und ob dies auch kriminelle Unterhaltungsware ist? 

Herzliche Grüße

Ludger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand zwingt sie, lieber Herr Chotjewitz, Kriminalromane zu lesen und auch nicht die öden Kommentare hier. Was mich denn doch interessieren würde, warum Sie zum Beispiel Giuseppe Fava oder Leonardo Sciascia übersetzt haben und ob dies auch kriminelle Unterhaltungsware ist? </p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Ludger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chotjewitz</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-3148</link>
		<dc:creator>Chotjewitz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2006 17:12:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-3148</guid>
		<description>Alle Briefe bis Nr. 31 gelesen. So öde wie das Genre um das es angeblich geht. Ich wäre nicht so vergrätzt, wenn ich mir nicht immer noch vor jeder Reise 2-3 Krimis o.ä. Unterhaltungsware einpacken täte, um zu sehen, was der Markt bietet. Daß die jeweils neuesten oder nicht aus Europa/USA stammenden Krimis besser seien, ist ein alter Hut. Ich halte nichts von Leuten, die ihren Lieblingsautor mit der Behauptung verteidigen, ich hätte das falsche Buch gelesen. Die Feststellung, es würden mehr Krimis gelesen, als literarische Werke, ist beknackt. Mit dem Argument kann man auch sagen, die Hitparade der Volksmusik sei besser als Alban Berg. Leute, die zur Unterhaltung lesen, mögen das tun. Aber sie sollen von mir nicht verlangen, daß ich ihre perversen Gelüste lobe. Es ist keine Sünde doof zu sein, aber eine Schande, sich dessen auch noch zu brüsten.

Chotjewitz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Briefe bis Nr. 31 gelesen. So öde wie das Genre um das es angeblich geht. Ich wäre nicht so vergrätzt, wenn ich mir nicht immer noch vor jeder Reise 2-3 Krimis o.ä. Unterhaltungsware einpacken täte, um zu sehen, was der Markt bietet. Daß die jeweils neuesten oder nicht aus Europa/USA stammenden Krimis besser seien, ist ein alter Hut. Ich halte nichts von Leuten, die ihren Lieblingsautor mit der Behauptung verteidigen, ich hätte das falsche Buch gelesen. Die Feststellung, es würden mehr Krimis gelesen, als literarische Werke, ist beknackt. Mit dem Argument kann man auch sagen, die Hitparade der Volksmusik sei besser als Alban Berg. Leute, die zur Unterhaltung lesen, mögen das tun. Aber sie sollen von mir nicht verlangen, daß ich ihre perversen Gelüste lobe. Es ist keine Sünde doof zu sein, aber eine Schande, sich dessen auch noch zu brüsten.</p>
<p>Chotjewitz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dpr</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1396</link>
		<dc:creator>dpr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 13:51:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1396</guid>
		<description>So. Ich hab jetzt mal den neuen &#8594;&lt;a href=&quot;http://www.hinternet.de/weblog/2005/09/diskursladen.php&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Diskursladen&lt;/a&gt; eröffnet. Sobald Ludger &quot;Reisende soll man nicht aufhalten&quot; Menke die Kommentarfunktion deaktiviert hat, gehts dort weiter.

dpr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So. Ich hab jetzt mal den neuen &rarr;<a href="http://www.hinternet.de/weblog/2005/09/diskursladen.php" rel="nofollow">Diskursladen</a> eröffnet. Sobald Ludger &#8220;Reisende soll man nicht aufhalten&#8221; Menke die Kommentarfunktion deaktiviert hat, gehts dort weiter.</p>
<p>dpr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dpr</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1387</link>
		<dc:creator>dpr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 10:24:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1387</guid>
		<description>Hallo Herr Linder,

(ich hätt wissen müssen, wer JL ist - Schande!) Allerdings! Beweispflichtig! Schauen Sie in zwei, drei Minuten mal in Ihre Mail?

bye
dpr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Linder,</p>
<p>(ich hätt wissen müssen, wer JL ist &#8211; Schande!) Allerdings! Beweispflichtig! Schauen Sie in zwei, drei Minuten mal in Ihre Mail?</p>
<p>bye<br />
dpr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ludger</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1386</link>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 10:16:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1386</guid>
		<description>Hallo in die Runde

ganz Off-Topic: Da gibt es eine spannende Diskussion und ich bin gleich weg und für fast drei Wochen offline und muss wegen so blöder Poker-Spam die Kommentarfunktion auf &quot;moderiert&quot; stellen. So ein Mist und Tschuldigung. Also übergebe ich die Diskussion in die bewährten Hände des guten dpr. 

Ich bin gespannt, was ich in drei Wochen dann beim Hinternet lesen werde.

Viele Grüße &amp; bis in drei Wochen

Ludger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo in die Runde</p>
<p>ganz Off-Topic: Da gibt es eine spannende Diskussion und ich bin gleich weg und für fast drei Wochen offline und muss wegen so blöder Poker-Spam die Kommentarfunktion auf &#8220;moderiert&#8221; stellen. So ein Mist und Tschuldigung. Also übergebe ich die Diskussion in die bewährten Hände des guten dpr. </p>
<p>Ich bin gespannt, was ich in drei Wochen dann beim Hinternet lesen werde.</p>
<p>Viele Grüße &amp; bis in drei Wochen</p>
<p>Ludger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JL</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1385</link>
		<dc:creator>JL</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 09:56:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1385</guid>
		<description>da sich die Damen und Herren hier an ihren Kuerzeln erkennen, luefte ich eben meines: Joachim Linder (nur: damit ist auch niemandem geholfen). 

TW schreibt (und ich vermute, trotz &#039;Ludger&#039; in der Anrede, auf meinen Einwurf reagierend): &quot;ach, wär`s doch wenigstens nur so, bei D. Leon&quot;. Lieber Herr Woertche (auch so &#039;ne Vermutung), es ist schon so, wenn man (mir faellt, als Nicht-Krimi-Kenner, dies leicht) einmal und versuchsweise die These wagt, dass Leon ueberhaupt keine Krimis schreibt (und ihre Leser damit ueberhaupt nicht enttaeuscht). 

Das geht von der Ueberlegung aus, dass das Genre, das so 200 Jahre lang als Inklusions- und Innovatinsmaschine funktioniert hat (ganz gegenläufig zur Strafjustiz), diese Kapazität langsam aber sicher verliert. Kein großer Schaden, nur muss jetzt von Mal zu Mal die Genrezugehörigkeit begründet werden (tendenziell auf allen Seiten: bei den Produzenten, den  Rezipienten, den Kritikern, den Buchhändlern usw.). Das, so meine Behauptung, funktioniert bei Leon nur noch so mühsam, daß man&#039;s überhaupt bleben lassen kann. 

Dann kann man einen anderes Genre suchen, dem man die Texte zurechnen kann (wenn man will und wenn man dies für fruchtbar hält): Dafür bietet sich in der Tat die Jeremiade an, die ja in den USA noch ihr Leben fristet: Die Welt ist schlecht und sie wird verdammt werden, wenn sie sich nicht Gott zuwendet. (Leon ersetzt &#039;Gott&#039; durch eine bestimmte Literatur, ein bestimmtes Erzählen: das macht sie in der Tat verstaubt).

Dafür wäre ich nun beweispflichtig: ein Stück weit hab&#039; ich&#039;s schon gemacht, aber der Text ist zu lang, um ihn hier einzukleben. 

Beste Gruesse von J. L.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>da sich die Damen und Herren hier an ihren Kuerzeln erkennen, luefte ich eben meines: Joachim Linder (nur: damit ist auch niemandem geholfen). </p>
<p>TW schreibt (und ich vermute, trotz &#8216;Ludger&#8217; in der Anrede, auf meinen Einwurf reagierend): &#8220;ach, wär`s doch wenigstens nur so, bei D. Leon&#8221;. Lieber Herr Woertche (auch so &#8216;ne Vermutung), es ist schon so, wenn man (mir faellt, als Nicht-Krimi-Kenner, dies leicht) einmal und versuchsweise die These wagt, dass Leon ueberhaupt keine Krimis schreibt (und ihre Leser damit ueberhaupt nicht enttaeuscht). </p>
<p>Das geht von der Ueberlegung aus, dass das Genre, das so 200 Jahre lang als Inklusions- und Innovatinsmaschine funktioniert hat (ganz gegenläufig zur Strafjustiz), diese Kapazität langsam aber sicher verliert. Kein großer Schaden, nur muss jetzt von Mal zu Mal die Genrezugehörigkeit begründet werden (tendenziell auf allen Seiten: bei den Produzenten, den  Rezipienten, den Kritikern, den Buchhändlern usw.). Das, so meine Behauptung, funktioniert bei Leon nur noch so mühsam, daß man&#8217;s überhaupt bleben lassen kann. </p>
<p>Dann kann man einen anderes Genre suchen, dem man die Texte zurechnen kann (wenn man will und wenn man dies für fruchtbar hält): Dafür bietet sich in der Tat die Jeremiade an, die ja in den USA noch ihr Leben fristet: Die Welt ist schlecht und sie wird verdammt werden, wenn sie sich nicht Gott zuwendet. (Leon ersetzt &#8216;Gott&#8217; durch eine bestimmte Literatur, ein bestimmtes Erzählen: das macht sie in der Tat verstaubt).</p>
<p>Dafür wäre ich nun beweispflichtig: ein Stück weit hab&#8217; ich&#8217;s schon gemacht, aber der Text ist zu lang, um ihn hier einzukleben. </p>
<p>Beste Gruesse von J. L.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TW</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1383</link>
		<dc:creator>TW</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 08:46:03 +0000</pubDate>
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		<description>... jaja, es geht rasend bergab, Lebenszeit wird zum Thema, was man alles nicht weiss ... Nu ...
Okay - mit der neuen Quasselbude, ich fürchte nur, ich muss mich aus technischen Gründen erst mal verabschieden, too much, im Moment. Wg. eventl. anderer Dinge bin ich über meine E-mail zu erreichen ....
Bis denne
TW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; jaja, es geht rasend bergab, Lebenszeit wird zum Thema, was man alles nicht weiss &#8230; Nu &#8230;<br />
Okay &#8211; mit der neuen Quasselbude, ich fürchte nur, ich muss mich aus technischen Gründen erst mal verabschieden, too much, im Moment. Wg. eventl. anderer Dinge bin ich über meine E-mail zu erreichen &#8230;.<br />
Bis denne<br />
TW</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dpr</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1380</link>
		<dc:creator>dpr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 08:35:02 +0000</pubDate>
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		<description>… ältere Menschen sind manchmal etwas verwirrt …
 Oh leck! Ich lese gerade &quot;TW, 1954 geboren...&quot; - ein Jährchen älter als ich! Geht das wirklich so schnell mit dem Zerfall? Noch merk ich nichts...

Ein Vorschlag: Da Ludger ja heute abend die Quasselbude hier dichtmacht, werde ich provisorisch eine Ersatzquasselbude zum Thema im Detektivblog eröffnen, wo bei Bedarf weiterräsonniert werden kann. Okay? So gegen 4 &quot;mache ich den Thread auf&quot;, wie man in der IT-Branche sagt.

bye
dpr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>… ältere Menschen sind manchmal etwas verwirrt …<br />
 Oh leck! Ich lese gerade &#8220;TW, 1954 geboren&#8230;&#8221; &#8211; ein Jährchen älter als ich! Geht das wirklich so schnell mit dem Zerfall? Noch merk ich nichts&#8230;</p>
<p>Ein Vorschlag: Da Ludger ja heute abend die Quasselbude hier dichtmacht, werde ich provisorisch eine Ersatzquasselbude zum Thema im Detektivblog eröffnen, wo bei Bedarf weiterräsonniert werden kann. Okay? So gegen 4 &#8220;mache ich den Thread auf&#8221;, wie man in der IT-Branche sagt.</p>
<p>bye<br />
dpr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TW</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1379</link>
		<dc:creator>TW</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 08:23:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1379</guid>
		<description>Sorry, lieber JL, was vermutlich nicht Judger Lenke heisst und sorry, lieber Ludger ... ältere Menschen sind manchmal etwas verwirrt ...
Zerknirscht
TW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, lieber JL, was vermutlich nicht Judger Lenke heisst und sorry, lieber Ludger &#8230; ältere Menschen sind manchmal etwas verwirrt &#8230;<br />
Zerknirscht<br />
TW</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TW</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1378</link>
		<dc:creator>TW</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 08:11:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1378</guid>
		<description>Lieber Ludger,
ach, wär`s doch wenigstens nur so, bei D. Leon - da bist Du wirklich brillanter - die Lady hätte keine Ahnung, von was Du da redest. Irgendwann - nein, nicht so bald - setz ich mich mal hin und analysiere anhand der Dame, was da passiert ist - es hat eine ganze Menge mit den Kontexten, mit erfolgreichen Strategien, mit unseren Medien und in der Tat mit Bedürfnissenlagen des pp Publikums zu tun - nur deswegen interessiert mich D. Leon.
Lieber dpr - ja, genauso so ....
More later, 
best
TW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ludger,<br />
ach, wär`s doch wenigstens nur so, bei D. Leon &#8211; da bist Du wirklich brillanter &#8211; die Lady hätte keine Ahnung, von was Du da redest. Irgendwann &#8211; nein, nicht so bald &#8211; setz ich mich mal hin und analysiere anhand der Dame, was da passiert ist &#8211; es hat eine ganze Menge mit den Kontexten, mit erfolgreichen Strategien, mit unseren Medien und in der Tat mit Bedürfnissenlagen des pp Publikums zu tun &#8211; nur deswegen interessiert mich D. Leon.<br />
Lieber dpr &#8211; ja, genauso so &#8230;.<br />
More later,<br />
best<br />
TW</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dpr</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1375</link>
		<dc:creator>dpr</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 06:14:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1375</guid>
		<description>Guten Morgen, J.L.,

interessanter Ansatz. Könnte es nicht aber sein, dass du aus den Texten das herausliest, was du vorher hineingelegt hast? Das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern nur die Feststellung eines Phänomens, das wohl schon jeder an sich beobachtet hat. Natürlich kann ich auch Konsalik als Beleg für das Ende der Dialektik im demokratischen common sense lesen... Und ich gebe ja zu, dass mich manch schlechter Roman über sein Versagen hinwegtröstet, wenn ich dieses Versagen quasi thematisiere, generalisiere und &quot;vergesellschafte&quot;.
Was TW wohl meint (er möge mich korrigieren, wenn ich mich irre), ist der Rückschritt im Formalen, auch in der Verwendung von Versatzstücken, wie sie dem Krimi durchaus gut zu Gesicht stehen, aber man muss es schon können. Und Leon kann es nicht. Schreiben kann sie auch nicht. Spannung aufbauen auch nicht. Was wir bekommen, ist dann vielleicht, wenn ich deiner Argumentation folge, &quot;Realitätshaltigkeit&quot; mit den Mitteln von vorgestern, und die auch noch miserabel gehandhabt, einen Topf voll Quark, wenn wir hineinsehen, aber wenn wir selbst im Topf sitzen (also unsere Intellektualität dazugemischt haben, sähen ist es plötzlich leckerer Diskurs, in dem wir waten. So gesehen, sind Leons Texte keine Jeremiaden, inspirieren aber durchaus zu Klageliedern von Seiten des Lesers. 

bye
dpr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen, J.L.,</p>
<p>interessanter Ansatz. Könnte es nicht aber sein, dass du aus den Texten das herausliest, was du vorher hineingelegt hast? Das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern nur die Feststellung eines Phänomens, das wohl schon jeder an sich beobachtet hat. Natürlich kann ich auch Konsalik als Beleg für das Ende der Dialektik im demokratischen common sense lesen&#8230; Und ich gebe ja zu, dass mich manch schlechter Roman über sein Versagen hinwegtröstet, wenn ich dieses Versagen quasi thematisiere, generalisiere und &#8220;vergesellschafte&#8221;.<br />
Was TW wohl meint (er möge mich korrigieren, wenn ich mich irre), ist der Rückschritt im Formalen, auch in der Verwendung von Versatzstücken, wie sie dem Krimi durchaus gut zu Gesicht stehen, aber man muss es schon können. Und Leon kann es nicht. Schreiben kann sie auch nicht. Spannung aufbauen auch nicht. Was wir bekommen, ist dann vielleicht, wenn ich deiner Argumentation folge, &#8220;Realitätshaltigkeit&#8221; mit den Mitteln von vorgestern, und die auch noch miserabel gehandhabt, einen Topf voll Quark, wenn wir hineinsehen, aber wenn wir selbst im Topf sitzen (also unsere Intellektualität dazugemischt haben, sähen ist es plötzlich leckerer Diskurs, in dem wir waten. So gesehen, sind Leons Texte keine Jeremiaden, inspirieren aber durchaus zu Klageliedern von Seiten des Lesers. </p>
<p>bye<br />
dpr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JL</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1373</link>
		<dc:creator>JL</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2005 03:42:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1373</guid>
		<description>TW schreibt: &quot;Gefährlicher ist der ganze Talmi-Quack (Stichwort: D. Leon), der wirklich Flurschaden anrichtet.&quot;

Man kann die Perspektive verschieben. Mich interessiert das Angebot, das Leon macht und auf das die Leser mit massenhaften Kaufentscheidungen und Produkttreue reagieren. Nur Stichworte: 

Peter-Prinzip: Leons Brunetti repräsentiert die Angst des Angestellten/Beamten, in seiner Hierarchieposition notwendig zu versagen. Gleichzeitig zeigt er Möglichkeiten, diese Angst zu unterdrücken (mit Peter gesagt: seinem Prinzip zu entkommen): Reichtum, der für Brunetti &#039;real&#039; ist, aber für die (meisten) Leser märchenhaft. Brunetti kann sich die eskapistische Lektüre, die er ständig betreibt, im Wortsinne leisten -- und damit wird sie gleichgültig, ungefährlich, aber gleichzeitig ein (unverächtliches) Reflexionsangebot.

Entsexualisierung als Preis für eine wohltätige mütterliche Ordnung, in der alle Formen der Ersatzbefriedigung (vor allem Essen und Lesen) nicht nur zulässig, sondern geboten sind -- also auch die Ablehnung des Reflexionsangebotes. 

Leons Texte immunisieren sich mit dem Hase-Igel-Schema gegen Kritik: Sie sind immer schon da, wenn der Kritiker ankommt. Der konsequent-nervige Antimodernismus Brunettis wäre das Beispiel dafür, weil er mit Reichtum, Mutterbindung und Dummheit verbunden ist. 

Womöglich kann man diesem Spiel entkommen, wenn man Leons Texte als Jeremiaden sieht, wenn man also den Genre-Wechsel, den sie vollziehen, mitmacht und ideologiekritisch zu Ende denkt. (Dann könnte auch noch etwas für die Verbesserung der Krimi-Welt abfallen.)

&quot;Best&quot;: J. L.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>TW schreibt: &#8220;Gefährlicher ist der ganze Talmi-Quack (Stichwort: D. Leon), der wirklich Flurschaden anrichtet.&#8221;</p>
<p>Man kann die Perspektive verschieben. Mich interessiert das Angebot, das Leon macht und auf das die Leser mit massenhaften Kaufentscheidungen und Produkttreue reagieren. Nur Stichworte: </p>
<p>Peter-Prinzip: Leons Brunetti repräsentiert die Angst des Angestellten/Beamten, in seiner Hierarchieposition notwendig zu versagen. Gleichzeitig zeigt er Möglichkeiten, diese Angst zu unterdrücken (mit Peter gesagt: seinem Prinzip zu entkommen): Reichtum, der für Brunetti &#8216;real&#8217; ist, aber für die (meisten) Leser märchenhaft. Brunetti kann sich die eskapistische Lektüre, die er ständig betreibt, im Wortsinne leisten &#8212; und damit wird sie gleichgültig, ungefährlich, aber gleichzeitig ein (unverächtliches) Reflexionsangebot.</p>
<p>Entsexualisierung als Preis für eine wohltätige mütterliche Ordnung, in der alle Formen der Ersatzbefriedigung (vor allem Essen und Lesen) nicht nur zulässig, sondern geboten sind &#8212; also auch die Ablehnung des Reflexionsangebotes. </p>
<p>Leons Texte immunisieren sich mit dem Hase-Igel-Schema gegen Kritik: Sie sind immer schon da, wenn der Kritiker ankommt. Der konsequent-nervige Antimodernismus Brunettis wäre das Beispiel dafür, weil er mit Reichtum, Mutterbindung und Dummheit verbunden ist. </p>
<p>Womöglich kann man diesem Spiel entkommen, wenn man Leons Texte als Jeremiaden sieht, wenn man also den Genre-Wechsel, den sie vollziehen, mitmacht und ideologiekritisch zu Ende denkt. (Dann könnte auch noch etwas für die Verbesserung der Krimi-Welt abfallen.)</p>
<p>&#8220;Best&#8221;: J. L.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: TW</title>
		<link>http://www.krimiblog.de/240/angestaubt.html/comment-page-1#comment-1337</link>
		<dc:creator>TW</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2005 08:54:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.krimiblog.de/?p=240#comment-1337</guid>
		<description>Lieber dpr,
sehr humorlos, indeed, mich daran zu erinnern, dass ich das in der Tat demnächst mal alles formulieren muss. I`ll do ... ächzzz
Lieber Ludger,
Gebrabbel und Gedöns gab`s schon immer, wird es immer geben, geht auch wieder weg, bzw. who the fuck cares? Dito übrigens Schafsromane (puu, was hatten wir schon alles für Unfug), die ich gar nicht so schlimm finde (als Texte vermutlich schon, aber als Phänomene, jo mei ...). Gefährlicher ist der ganze Talmi-Quack (Stichwort: D. Leon), der wirklich Flurschaden anrichtet. Ausserdem ist &quot;die Kritik&quot; oder die Auseinandersetzung über KL doch besser geworden - wir diskutieren hier, es gibt in der Tat die Liste (und damit eben angeschlossene Plattformen), eine ganze Menge mehr Leute schreiben Vernünftiges (muss einem ja nicht immer passen) resp. Diskutables. Subdiskutables kriegst Du nicht weg, dagegen anzurennen ist wie sich zu beschweren, dass Wasser nass ist. Wichtig ist, dass man sein eigenes Zeug - eben auch über einen interessanten Gegenstand nachdenken, laut - machen kann - mit etlichem Publikum - und das geht doch. Nur: Die Couchpotato-analogen LeserInnen von D. Brown 
oder D. Leon kriegst Du nicht - aber warum auch? Ein pädagogischer Eros zur Verbesserung der Krimi-Welt geht mir ab. Wie sagte Ross Thomas immer: Man muss halt ein bisschen cleverer sein, dann kriegt man seine Sachen und Ideen schon unter die Leute, ohne sich was zu vergeben.
Jetzt aber Schluß, schließlich muss ich auch noch gerade mein Büro umziehen ...
Best
TW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber dpr,<br />
sehr humorlos, indeed, mich daran zu erinnern, dass ich das in der Tat demnächst mal alles formulieren muss. I`ll do &#8230; ächzzz<br />
Lieber Ludger,<br />
Gebrabbel und Gedöns gab`s schon immer, wird es immer geben, geht auch wieder weg, bzw. who the fuck cares? Dito übrigens Schafsromane (puu, was hatten wir schon alles für Unfug), die ich gar nicht so schlimm finde (als Texte vermutlich schon, aber als Phänomene, jo mei &#8230;). Gefährlicher ist der ganze Talmi-Quack (Stichwort: D. Leon), der wirklich Flurschaden anrichtet. Ausserdem ist &#8220;die Kritik&#8221; oder die Auseinandersetzung über KL doch besser geworden &#8211; wir diskutieren hier, es gibt in der Tat die Liste (und damit eben angeschlossene Plattformen), eine ganze Menge mehr Leute schreiben Vernünftiges (muss einem ja nicht immer passen) resp. Diskutables. Subdiskutables kriegst Du nicht weg, dagegen anzurennen ist wie sich zu beschweren, dass Wasser nass ist. Wichtig ist, dass man sein eigenes Zeug &#8211; eben auch über einen interessanten Gegenstand nachdenken, laut &#8211; machen kann &#8211; mit etlichem Publikum &#8211; und das geht doch. Nur: Die Couchpotato-analogen LeserInnen von D. Brown<br />
oder D. Leon kriegst Du nicht &#8211; aber warum auch? Ein pädagogischer Eros zur Verbesserung der Krimi-Welt geht mir ab. Wie sagte Ross Thomas immer: Man muss halt ein bisschen cleverer sein, dann kriegt man seine Sachen und Ideen schon unter die Leute, ohne sich was zu vergeben.<br />
Jetzt aber Schluß, schließlich muss ich auch noch gerade mein Büro umziehen &#8230;<br />
Best<br />
TW</p>
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